Psychosomatische Grundversorgung

Psychosomatische Therapie im Sinne der biopsychosozialen Medizin berücksichtigt das Zusammenspiel von Körper, Seele und Umwelt. Viele seelische Krankheiten zeigen sich in körperlichen Symptomen ( zunehmende Tendenz bei psychosomatischen Erkrankungen, bis zu 40% der Patienten leiden darunter)

Das Verfahren

Die psychosomatische Therapie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, auf deren Grundlage eine Gesprächstherapie durchgeführt wird, gegebenfalls ergänzt um Medikamente.

Den zweiten Hauptbestandteil der psychosomatischen Grundversorgung bilden übende und suggestive Techniken.

Dabei kommen z.B. entspannende Übungen wie autogenes Training, sowohl im Rahmen einer Einzelbehandlung als auch in Form einer Gruppentherapie zum Einsatz.

Die psychosomatische Therapie ist empfohlen bzw. erforderlich bei:

  • Depression
  • Schmerzsyndrom
  • Panikattacken
  • Angststörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen

Ziele der psychosomatischen Therapie sind:

  • Aufdecken und Vermitteln von körperlich/seelischen Zusammenhängen bei zahlreichen Krankheitsprozessen
  • Aufdecken und Bearbeiten von Konflikten
  • Entwicklung von Strategien zur Krankheitsbewältigung

Ihr Nutzen

Die psychosomatische Therapie ermöglicht die erfolgreiche Behandlung von körperlich/ seelischen Krankheitsprozessen.